Anika Ackermann: Lucrum (1)

Anika Ackermann: Lucrum – Sonne-Mond-Saga 1 (2017) – Teil 1

Inhalt: London im Jahr 2050 nach dem dritten Weltkrieg. Zwei Mächte die sich aus diesem Konflikt emporgehoben haben, kämpfen um die Vorherrschaft über London und die Welt: Schattenbrüder töten Menschen, Lichtritter beschützen sie. Beiden Seiten wurden gewisse Fähigkeiten zuteil und zwischen ihnen herrscht erbitterte Feindseligkeit. Inmitten von Chaos und Tod trifft Emma, eine der gefürchtetsten Schattenkämpferinnen, auf Noah, einen leuchtenden Lichtritter. Gemeinsam versuchen sie, eine rätselhafte Botschaft zu entschlüsseln und einen Freund zu befreien.

Charaktere: 7/10 – Emma: brutale Kämpferin der Schattenbrüder (+0.5); Noah: treuer, aufrichtiger Lichtritter; Liam: Schattenbruder auf Abwegen, braut Tränke und Gifte (+0.5 für den Grund, warum er das macht); Timo: Formwandler und gebunden an die Person, derer er etwas schuldet (+0.5), Gaby: lästige, eifersüchtige Bekannte von Noah; der Gentleman: die rechte Hand des Meisters der Schattenbrüder, (+0.5 für seine Ticks); der Meister: eigentlich weniger eindrucksvoll als der Gentleman, aber trotzdem der Anführer der Bösen; Ava: ausgestoßene Elfe, der Charakter, bei dem man sich nicht sicher ist, ob die jetzt gut oder böse ist/wird.

Magie: 7/10 – Manchen Menschen, eventuell auch nur Schattenbrüdern und Lichtrittern wurden gewisse Fähigkeiten zuteil (bin mir aber nicht sicher, warum das so ist – hab ich eventuell auch überlesen). So sind manche stärker als ein normaler Mensch wäre, andere können zB jemanden Heilen, aber nicht sich selbst (+0.5 für den ‚flaw‘), aber auch passivere Fähigkeiten, wie die Fähigkeit sich an alles zu erinnern, wahnsinnig hübsch zu sein u.Ä. (+0.5 für die Magie allgemein, auch wenn ich gern noch einen Grund für die Fähigkeiten gehabt hätte). Dann gibt es noch gewisse Bücher, denen auch Magie innewohnt (+0.5). Und dann gibt’s noch Tränke – Mischung aus Magie und Wissenschaft (+0.5).

Story: 6.5/10 – Wenn ich bloß nicht so eine Abneigung gegen Prophezeiungen im Haupt-Plot haben würde, aber er ist nett gemacht (darum nur -0.25). +0.25 für den kleinen Twist am Anfang und nochmal +0.5 für den Twist im letzten Drittel. Die Geschichte war wirklich gut, gab keinen Moment wo ich mich gelangweilt hätte und im letzten Drittel war die Geschichte so richtig spannend (+1).

Setting: 7.5/10 – Spielt in einer postapokalyptischen Zukunft, +1 für die Schilderung der Stadt, mit den unterschiedlichen Zonen und dem allgemeinen Verfall. +0.5 für die Hochburg der Lichtritter.

Layout: 7/10 – Schönes Cover, aufgrund des Drucks, nicht ganz so farbenfroh, wie es sein könnte, aber dafür kann nur die Druckerei was, darum +1. Inhaltsverzeichnis (+0.5), kein Personenregister (-0.5, eigentlich ausnahmsweise gar nicht so schlimm, weil nicht so viele verschiedene Charaktere vorkommen), keine Landkarte (spielt aber in London, also theoretisch bräuchte man keine, wenn das London dem wirklichen London entspricht).

Insgesamt: 7/10
Altersempfehlung: 14+

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