Arthur Philipp: Die Dunkelmagierin

Arthur Philipp: Die Dunkelmagierin (2017)

Inhalt: Feja sucht ihren verschollenen Vater und wird in den Orden der Grauen Magier aufgenommen. Der Orden scheint früher gefürchtet gewesen zu sein, dessen Macht wurde jedoch durch den Abot (Anführer des Ordens), der einen weniger dunklen und blutigen Wege einschlägt, geschmälert. Bald erkennen die Grauen Magier das Potenzial von Feja und verstricken sie in düstere Intrigen. Im Laufe der Geschichte wird Feja von verschiedenen Mächten gelenkt, die alle nicht so ganz das zu sein scheinen, was sie vorgeben zu sein.

Charaktere: 8/10 – Vithun, ein alter grimmiger Mann; Span, die treu ergebene rechte Hand des Sturmrats, Ailon, der Knochenmann, Feja (die Protagonistin) – eine der wenigen wirklich vielschichtige und extrem interessanten Protagonistinnen im High-Fantasy Genre überhaupt.

Magie: 7.5/10 – Es gibt Feuer-, Wasser, Sturm-, und Erdmagier und dann noch die Grauen, die Magier des Zwielichts, dazu gibt es noch die ursprünglichen Kräfte der Natur. Jeder Hochburg der Magier hat ein geheimes Artefakt der Macht, an welchem die jeweiligen Magier ihren Vorrat an Magie aufladen können (je mehr Zauber sie wirken, desto schneller verbraucht sich diese). Jeder Magier hat überdies noch eine geheime Quelle an der er den Vorrat wieder aufüllen kann (z.B. durch das Glänzen des Goldes – das dann matt wird; durch die Ebbe, durch Stille, usw.) zusätzlich dazu, hat noch jeder Magier eine spezielle Fähigkeit, abgesehen von denen, die sie gelehrt werden; so kann man z.B. Emotionen beeinflussen oder körperlich stärker werden).

Story: 8/10 – Zum einen hofft man, dass die Protagonistin, die zwischen den Seiten steht, sich für die dunklen Magier entscheidet – im Grunde sind alle Magier böse, denn sie kamen auf dieses Land, rissen die dortige, natürliche Magie an sich und unterjochten die dortigen Einwohner und stahlen deren Kräfte – zum anderen hofft man, sie möge sich von allen lossagen und ein paar Leben ein Ende setzt. Durch die sehr schlau eingefädelte Charakterentwicklung, hofft man dass sich Feja für die dunkle Seite entscheidet und immer tiefer in die bösen Machenschaften verstrickt wird, bis sie selbst nicht mehr weiß, wo sie eigentlich steht (was schon sehr ungewöhnlich ist, da wir eigentlich alle immer zu den ‚Guten‘ helfen wollen).

Setting: 7/10 – Mittelalterliche, Fantasy-Welt und Städte, Armenviertel und eine Schule für die grauen Magier.

Layout: 8/10 schöner Umschlag, gleich drei Karten, Inhaltsverzeichnis fehlt, und über den Autor steht auch nichts drin. In verschiedene Bücher unterteilt. Top.

Insgesamt: 7.7/10
Altersempfehlung: 13+

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