Cassandra Clare: Lady Midnight – Die dunklen Mächte 1

Cassandra Clare: Lady Midnight – Die dunklen Mächte 1 (2017) – Teil 1

Inhalt: Emma Carstairs Eltern wurden vor fünf Jahren in einem dunklen Krieg getötet. Seit damals versucht Emma herauszufinden, wer ihre Eltern auf dem Gewissen hat. Sie lebt mit ihrem Freund und Kampfgefährten Julian in dem Institut der Schattenjäger von LA und trainiert tagtäglich, bis sie eines Tages einen rätselhaften Toten findet, die sie auf die Spur des wahren Mörders führt.

Charaktere: 5.5/10 – Julian und Emma sind die beiden Protagonisten, Emma hat zwischenzeitlich ein paar eigentümliche Verhaltensweisen bzw. reagiert sie ein klein wenig merkwürdig (-0.5). Mark, einer der Brüder, reitet mit der Wilden Jagd (+0.5). Dann gibt’s noch zwei Hexenmeister (Fade und Bane?) +0.25, und Rook (+0.25).

Magie: 7/10 – Hier gibt’s irgendwie alles. Vampire, Elfen, Werwölfe, Nekromanten, schwarze Magie, Menschen mit dem zweiten Gesicht (+0.5), Kampfrunen die durch Stelen (Zauberstäbe) aufgetragen werden können (+1) und Magier, die irgendwie so einiges können (warum, wieso, weshalb, weiß ich leider nicht -0.5), aber gut war die Bindung zwischen den Schattenjägern – Parabatai (+1).

Story: 5.75/10 – Eine YA Urban Fantasy Krimi Geschichte, mit der dazugehörigen Liebesgeschichte, deren Genuss am Ende beträchtlich geschmälert wird (-1). Zwei nette Twists (+0.25 für den kleinen Twist, +0.5 für den größeren) und die Geschichte um Mark (+0.5) machen den ersten Teil der Fortsetzungs-Reihe aber zu einem netten Buch. Für meinen Teil, gab es ab und an ein paar unschlüssige Handlungen einzelner Charaktere (hauptsächlich Emma, aber zum Teil auch Julian) -0.25. Der Plan hinter den Morden war mir ein klein wenig zu offensichtlich (-0.25), wobei die Details sehr nett zusammen geführt worden sind (+0.25). Dafür, dass YA und Urban Fantasy mit Krimi-elementen verbunden wurde, nochmal +0.5. Der Epilog kam allerdings auch nur mittelüberraschend, trotzdem (+0.25).

Setting: 6.5/10 – Urban-Fantasy die in LA im Jahr 2012/Neuzeit spielt. Es gibt verschiedene magische Wesen, die alle dem Kalten Frieden unterworfen sind: Schattenjäger sorgen dafür, dass dieser Frieden auch eingehalten wird. Menschen dürfen keine Magie ausüben, Hexenmeister dürfen zaubern und die Scholomance, die Stillen Brüder und die Zenturionen sind irgendwo dazwischen angesiedelt (+0.5). Die magische Welt wird vielleicht zu wenig erklärt, wobei das wahrscheinlich in den Vorgängern gemacht wurde. Dann gibt’s noch die verbannten Elfen mit ihrer Wilden Jagd, deren Mitglieder durch zweifarbige Augen gekennzeichnet sind (+1).

Layout: 6.5/10 – Schönes Cover +1. Kein Inhaltsverzeichnis, kein Personenregister (-0.5), Landkarte ist ein klein wenig ungewöhnlich, aber passt zum Urban-Fantasy Setting in der Neuzeit.

Insgesamt: 6.3/10
Altersempfehlung: 12+

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