Victoria Aveyard: Die rote Königin

Victoria Aveyard: Die rote Königin (2015) – Die Farbe des Blutes 1

Inhalt: Mare wächst in Armut in einem kleinen Dorf auf. Die Welt ist in Silber und Rot geteilt. Die Silber, göttergleiche Menschen mit Fähigkeiten und silbernem Blut haben die Reds (Menschen ohne Fähigkeiten, mit rotem Blut) versklavt. Die einen Leben im Überfluss, die anderen von der Hand im Mund. Ab dem achtzehnten Lebensjahr, werden wie Reds für den Krieg zwangsrekrutiert um dort als menschliches Schutzschild nur geringe Überlebenschancen zu haben. Wer Arbeit hat, muss nicht in den Krieg ziehen, Mare, hat keine und versucht sich und ihre Familie durch Diebstähle über Wasser zu halten. Ihr bester Freund Kilorn verliert seinen Ausbildungsplatz und um ihn vor dem Krieg zu schützen, such sie nach einer Möglichkeit mit ihm zu fliehen. Bald trifft sie auf Farley, die Anführerin einer Rebellengruppe. Der Preis für ihre Flucht ist hoch, höher als alles was sie je gestohlen hat. Verzweifelt schleicht sie sich in das Viertel der Silber und versucht etwas von Wert zu stehlen, scheitert jedoch und ihre Schwester (die einzige, die Arbeit hat) wird verwundet und verliert ihre Arbeit. Mare erhält überraschenderweise eine Anstellung im Palast. Im Laufe unglücklicher Ereignisse zeit sich, dass aus sie Fähigkeiten besitzt, was eigentlich unmöglich ist, da sie rotes Blut in sich trägt. Die Silver erkennen ihre mächtige Fähigkeit und täuschen vor, sie sei eine verloren geglaubte Prinzessin. Bald schließt sie sich den Rebellen an, unterstützt sie im Geheimen und spielt ein gefährliches Spiel, in einem viel größerem Spiel voll von Intrigen und Verrat.

Charaktere: 7/10 – Mare (Protagonistin), Cal (Soldat und Thronfolger), Maven (Halbbruder des Thronfolgers), Farley (Rebellen-Anführerin), Evangeline (Verlobte von Cal), Elara (Frau des Königs und Mutter von Maven) – haben alle glaubwürdige Rollen und durchleben eine nachvollziehbare Charakterentwicklung.

Magie: 6/10 – theoretisch ist alles möglich. Es gibt Telkies – Menschen mit telekinetischen Fähigkeiten, welche mit Feuer, Grünies (lassen Pflanzen wachsen), Magnetrons (bewegen Metall), Nymphen (Wasser), Elektrizität, usw. – nicht überragend kreativ aber manche Ideen sind ganz nett.

Story: 8/10 – ein klein wenig ähnlich zu Panem, aber besser. Story-Entwicklung ist nicht ganz so geradlinig und es gibt mehr Twists in der Handlung. Sehr spannend, wobei Entwicklung der Geschichte theoretisch schon zu erahnen ist.

Setting: 8/10 – Dystopische Welt, früher war scheinbar alles besser. Es gibt verstrahlte Gebiete, Krieg, zerstörte Städte und Ruinen. Ist aber eher in der Neuzeit angesiedelt (es gibt auch Schusswaffen, Elektrizität, Lifte, Züge und Motorräder – allerdings nur sehr sehr wenige).

Layout: 8/10 – schönes Cover, Karte ist ok, kein Inhaltsverzeichnis, nettes Interview mit der Autorin.

Insgesamt: 7.4/10
Altersempfehlung: 12+

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