Victoria Aveyard: Gläsernes Schwert

Victoria Aveyard: Gläsernes Schwert (2016) Die Farbe des Blutes 2

Inhalt: Mare und ihre Gefährten spalten sich von den Rebellen ab und versuchen auf eigene Faust Newbloods (Reds mit Fähigkeiten) zu rekrutieren. In vielen Gefechten zu Abenteuern gelingt ihnen das auch. So fliehen sie an einen geheimen Ort, um dort ihre Fähigkeiten weiter auszubilden und immer mehr Newbloods zu befreien. Auch der König der Silver, Maven, sucht nach den Newbloods, um sie von seiner Mutter in einem Gefängnis, das eigens dafür erbaut wurde, foltern und verhören zu lassen. Mare, Cal, Farley und einige Newbloods machen sich auf, um sie zu befreien. Am Ende tötet Mare Elara (die Mutter von Maven), wird dann jedoch mit ihren Freunden in einen Hinterhalt gelockt, und liefert sich freiwillig an Maven aus, um ihre Freunde zu retten.

Charaktere: 5/10 – Mare (Protagonistin), Cal (Soldat und Thronfolger), Maven (Halbbruder des Thronfolgers), Farley (Rebellen-Anführerin), Evangeline (Verlobte von Cal), Elara (Frau des Königs und Mutter von Maven) – haben immer noch glaubwürdige Rollen, allerdings findet sich Mare in einem Zwiespalt, und jammert zu viel, bzw. eigentlich das ganze Buch lang, darum -3. Allerdings ist der Charakter Shade (Mare’s Bruder) gut gelungen.

Magie: 6/10 – theoretisch ist alles möglich. Es gibt Telkies – Menschen mit telekinetischen Fähigkeiten, welche mit Feuer, Grünies (lassen Pflanzen wachsen), Magnetrons (bewegen Metall), Nymphen (Wasser), Elekrizität, usw. – nicht überragend kreativ aber manche Ideen sind ganz nett.

Story: 5/10 – ein klein wenig ähnlich zu Panem. Story-Entwicklung ist nicht ganz so geradlinig und es gibt mehr Twists in der Handlung. Durchwegs ist Mare recht anstrengend, da sie sich viel zu oft, in Gedankenrede, mit ihren Sorgen herumschlägt, zum einen fühlt sie sich irgendwie zu beiden Brüdern hingezogen, obwohl Maven sie verraten hat, und zum anderen traut sie niemandem. Aber, das Ende des Buches, macht ein paar der eher langweiligen Seiten wieder wett. Aber, schon schwächer als der erste Teil.

Setting: 8/10 – Dystopische Welt, früher war scheinbar alles besser. Es gibt verstrahlte Gebiete, Krieg, zerstörte Städte und Ruinen. Ist aber eher in der Neuzeit angesiedelt (es gibt auch Schusswaffen, Elektrizität, Lifte, Züge und Motorräder, Flugzeuge, Kampfjets – allerdings nur wenige).
Layout: 6/10 – schönes Cover, keine Karte, kein Inhaltsverzeichnis.

Insgesamt: 6/10
Altersempfehlung: 12+

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